Vorsorge, Früherkennung und Rehabilitation
Die Innere Medizin
In der medizinischen Abteilung unseres Krankenhauses, die 35 Betten
umfasst, untersuchen und behandeln wir Patienten mit Erkrankungen der inneren
Organe wie das Herz, das Gefäßsystem, der Kreislauf, die Lungen, der
Verdauungstrakt, die Nieren, das blutbildende System, die hormonbildenden
Drüsen, die Gelenke und teilweise auch das zentrale und periphere
Nervensystem.
Zu den wichtigsten Aufgaben der Inneren Medizin zählen ferner die
Vorsorge, die Früherkennung und die Rehabilitation interner Erkrankungen,
daher ist die Innere Medizin auf eine enge Zusammenarbeit mit fast allen
anderen medizinischen Disziplinen angewiesen.
Die medizinische Abteilung hat 5 Schwerpunkte:
Die Kardiologie
Die Kardiologie behandelt u.a. Herz- und Herzklappenerkrankungen,
Bluthochdruck, Herzschwäche und Rhythmusstörungen. Sie verfügt über die
geeigneten Mittel zur Diagnostik, darunter sind zu nennen: Ruhe-EKG,
Belastungs-EKG, Echokardiographie (Bilddarstellung des Herzens),
24-Stunden-Holteraufnahmen (EKG über 24 Stunden), TEE (Bilddarstellung des
Herzens durch die Speiseröhre) und Echokardiographie unter Dobutamin
(Medikament zur Steigerung der Herzleistung).
Die Behandlung von akuten Erkrankungen wird in den meisten Fällen auf
unserer Intensivstation sichergestellt (Rhythmusstörungen, Auflösung von
Blutgerinnseln bei Herzinfarkt oder Schlaganfall und akute koronare
Syndrome). Wenn die Notwendigkeit für operative Eingriffe besteht, werden die
Patienten in unsere Partnerkliniken UCL Mont-Godinne, CHU Sart-Tilman oder
CHR Citadelle verlegt. Herzschrittmacher können in St. Vith eingesetzt und
kontrolliert werden, während Defibrillatoren in einem der oben genannten
Universitätszentren eingesetzt werden. Letztere können dann wieder durch
unsere Kardiologen kontrolliert werden, die eine Zusatzausbildung für diese
Techniken besitzen.
Die Zusammenarbeit mit dem CHU Sart-Tilman und mit dem CHR Citadelle in
Lüttich macht die kardiale Rehabilitation mit Ergospirometrie möglich.
Nicht nur die Behandlung, sondern auch vorbeugende Maßnahmen und die
Sportkardiologie spielen eine wichtige Rolle.
Die Gastroenterologie
Die Gastroenterologie beschäftigt sich
mit der Diagnostik und der Behandlung von Erkrankungen der Speiseröhre, des
Magens, des Darmtraktes (Zwölffingerdarm, Dünndarm, Dickdarm), der Leber und
der Bauchspeicheldrüse.

Ihre Spezialisation ist die
diagnostische und therapeutische Endoskopie (Speiseröhren-, Magen- und
Zwölffingerdarmgeschwüre, Magenblutungen, Entfernen von Fremdkörpern,
Resektion von Polypen).
Sie diagnostiziert und behandelt
Funktions- und Verdauungsstörungen sowie Entzündungen (Darmentzündungen,
Morbus Crohn, Kolitis).
Sie diagnostiziert Tumore des
Verdauungsapparates und koordiniert die Weiterbehandlung und Unterstützung
durch onkologische Sprechstunden.
Die Pneumologie
Pneumologie bedeutet Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der
Bronchien und Lungen (Asthma, BPCO, Tumor, ...).
Sie ist spezialisiert auf:
• Lungenfunktionstests

• Bronchien- und Lungenspiegelungen

Auf diese Weise können Tumore erkannt und behandelt werden.
Die Pneumologie betreut ebenfalls das Schlaflabor.

Die allgemeine Innere Medizin
Darunter fallen Diagnostik und Behandlung von rheumatologischen
Erkrankungen, Nierenerkrankungen, Diabeteserkrankungen und
Hormonerkrankungen. In enger Zusammenarbeit mit der Neurologie werden
Erkrankungen des Nervensystems behandelt.
Die Onkologie
Auch ist die Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen zu einem
Schwerpunkt der Medizin geworden.
Damit dem Patienten eine optimale Krebsbehandlung garantiert werden kann,
finden regelmäßig multidisziplinäre Besprechungen statt. Wenn Ihr Fall dort
besprochen wird, treffen sich der Onkologe, der behandelnde Facharzt, der
Radiologe, der Anatomopathologe und Ihr Hausarzt, wenn er es wünscht.
Die Chemotherapien werden in unserer Tagesklinik verabreicht.
Falls Sie aber eine Bestrahlung benötigen, werden Sie nach Verviers
überwiesen, wo auch unsere Onkologen tätig sind.
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